Es hat uns gut getan, auch mal aus berufenem Mund zu hören, dass das Wetter grottenschlecht ist. Ruben Crespo, ein professioneller Berg- und Höhlenfilmer, den wir in El Chalten kennenlernen durften, runzelte die Stirn. Bereits der Januar war wohl ein Graus, der Februar nicht besser und nun fehlen auch im März die Aussichten auf ein Schönwetterfenster.

Einzelne Tage waren, ja, überwiegend sonnig, zumindest in gebührendem Abstand zu den eigentlichen Objekten unsrer Schaulust. Doch diese Tage verschieben sich gerne mal so, dass kaum zu planen ist zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein.

Noch im Zweifel, ob das Wetter vielleicht ja auch normal, nur eben patagonisch ist, wir vielleicht nur zu „mimim“, wurden wir auch noch von unsrem Transportunternehmen, das uns für viel Geld über den Lago del Desierto an die chilenische Grenze hätte bringen sollen, einfach nicht abgeholt, schlicht versetzt.

Pech also! Der Wetterbericht verhieß weiter nichts Gutes und so änderten wir wieder unsre soeben geänderten Pläne, diesmal nur um den Preis vergammelter Zeit, bis wir unsren Plan B (oder war’s C oder D) realisieren konnten:
Wir fuhren mit dem Nachtbus auf der Ruta 40 vorbei an der chilenischen Carreterra Austral in das kleine Städtchen Perito Moerno, der grõßten Stadt im Norden der Provinz Santa Cruz. Dort fanden wir etwas mühsam heraus, wie wir die „Cueva de los Manos“, das argentinische Gegenstück zu den Höhlen von Leschaux besuchen können. Heraus kam ein Tagesausflug, der unsre Erwartungen bei Weitem übertraf: Sieh dir die Bilderstrecke La Cueva de los Manos dazu an.

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